Windows 98 in Linux mit qemu

in 4 clicks zum Windows:

Die Installation von Windows 98 unter Linux mit qemu

Es geht eigentlich recht einfach, wenn man die folgenden Schritte richtig durchführt.

Als erstes benötigt man die Quellen von Qemu.

Diese entpacken (tar xvfz qemu-0.8.0.tar.gz) und anschliessend konfigurieren (cd qemu-0.8.0/ ./configure --PREFIX=/opt). Ich habe mich endschlossen qemu nach /opt zu installieren damit ein eventueller Packetmanager nicht durcheinander kommt.

Jetzt können die Quellen kompiliert werden (make) und wenn das erfolgreich durchgelaufen ist, installiert (make install).

Damit ist qemu in /opt installiert und der erste Schritt abgeschlossen. Als nächstes braucht man virtuelle Laufwerke für den Emulator. Am wichtigsten, die Festplatte. Diese erstellt man mit dem Programm qemu-image. Ich habe dazu unter /opt ein Verzeichniss namens win32 angelegt, worin ich alle benötigten virtuellen Laufwerke ablegen werde.

Also ab nach /opt/win32 (cd /opt/win32) und die Festplatte angelegt (/opt/bin/qemu-img create /opt/win32/win98hda 640M). Diese Festplatte verhällt sich im Emulator exakt so wie eine normale Festplatte. Die Grösse von 640MB habe ich gewählt um das Image zu einem späteren Zeitpunkt auf CD zu sichern.

Wenn man nun Windows 98 auf dieser Festplatte installieren möchte, braucht man eine orginal CD sowie die Lizenz mit dem "Product Key". Von der CD macht man sich ein ISO Image mit dd (dd if=/dev/hdc of=/tmp/win98cd.iso conv=noerror). Dieses Image kopiert man anschliessend in das Verzeichniss der Virtuellen Laufwerke. Die iso Datei wird als CD-Rom Laufwerk dienen.

Jetzt kann man den Emulator ein erstes mal starten und Windows installieren. Dazu habe ich ein kleines Startskript geschrieben: #!/bin/sh #infins qemu startscript cd /opt/win32 /opt/bin/qemu \ -m 64 \ -soundhw sb16 \ -hda /opt/win32/win98_hda.img \ -cdrom /opt/win32/win98_cd.iso \ -boot d Dieses Skript startet Qemu mit 64MB RAM und startet vom virtuellen Laufwerk D (das CD-Rom Laufwerk).

Ist die CD bootfähig, sollte von der CD das Windows 98 Setup gestartet werden. Da die Festplatte noch "roh" ist, muss sie natürlich erst formatiert werden. Zum ersten neustart von Windows, muss in dem Startskript die letzte Zeile (-boot d) nach (-boot c) geändert werden, damit der virtuelle Computer auch von der Festplatte C startet. Auf die Windowsinstalltion gehe ich hier nicht weiter ein, da sie sich nicht von der normalen Installation unterscheidet.

Anschliessend kann man unter X das Skript aufrufen und es verhällt sich so wie auf dem Bild oben gezeigt. Qemu nutzt libSDL zur Darstellung. Optional kann man auch Windows XP oder Linux oder was man will installieren. Qemu kann auch ein SMP System mit bit zu 255 Prozessoren emulieren, aber damit habe ich noch nicht gearbeitet. Netzwerk ist über ein TUN/TAB Interface oder VLAN möglich, damit muss ich mich aber erst noch auseinandersetzen.

Viel Spass mit Qemu! :-)

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Hallo digger, habe dazu den

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Hallo digger,
habe dazu den passenden Artikel gelesen, es geht auch aders herrum mit hilfe von Qemu kann man auch bequem ein linux (zur zeit auf KDE basierend) aus Windows herraus starten.
Von einem USB-Stick aus ;-) damit man sein linux mitnehmen kann.
Und einen habe ich auch noch zum Thema google (mal etwas erfreuchliches), die haben eine neue Video such funktion http://video.google.com/ im Beta stadium.